Steighilfen

Denken Sie daran: Täter sind häufig sehr sportlich und fit.

  • Bestenfalls Leitern, auch bei Nachbarn, immer wegschließen oder mit besonderen Ketten einschließlich Diskussschloß unverrückbar befestigen.
  • Große Mülleimer an Hausecken oder unterhalb von Balkonen erleichtern den Aufstieg nach oben.
  • Heruntergezogene Dächer, häufig bei Carports, somit sind auch Dachflächenfenster höher gefährdet.
  • Vorgebaute Balkone mit Verstrebungen, die von unten erreicht werden können.
  • Fachwerkhäuser mit vorstehenden Balken oder freiem Balkenwerk.
  • Gut erreichbare Mauervorsprünge.
  • Weit ausladende äußere Fensterbänke mit gut greifbaren Fensterprofilen.
  • Parkmöglichkeiten am Haus für Transporterfahrzeuge, über deren Dach z.B. Balkone erreichbar werden.
  • Gitter, die den Zugang nach oben erleichtern, die Strebenzwischenräume sind gute Aufstiegshilfen.
  • Regenwasserfallrohre die gut im Mauerwerk befestigt sind, mit Abzweigungen.
  • Vordächer
  • Am Haus direkt verbaute Garagendächer, auch vom Nachbarn.
  • Grundstücksbegrenzungsmauern oder auch hohe Holzzäune die bis an die Hausmauer gebaut sind, besonders bei Reihenhäusern, häufig verbunden mit Markisenkästen, die dadurch leicht erreichbar sind.
  • Auf Terrassen befindliche Tische und Stühle, die aufeinander gestellt werden können.
  • Penthäuser und Dachwohnungen können durch benachbarte Wohnungen übers Dach erreicht werden, insbesondere wenn diese leer stehen.
  • Nachbarschaftliche Balkone werden ebenfalls zu Steighilfen, wenn Wohnungen leer stehen, in die sich Täter schnell Zugang verschaffen können.

Je nach Beschaffenheit können „gute“ Aufstiegshilfen bis zu hoch liegenden Wohnungen führen. Durch entsprechend unauffällige Kleidung (Landschaftsgärtner in grün, Zimmermann in schwarz/weiß, Klempner in blau, Maler in weiß etc.) wird ein/e Täter/in erst gar nicht vermutet, wenn er/sie sich irgendwie außen am Haus zu schaffen macht oder Steighilfen benutzt. Im Zweifelsfall die unbekannten Personen beobachten, gute Erkennungsmerkmale aufschreiben, ev. fotografieren und direkt die Polizei rufen.

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